Es ist sonst nicht meine Art, sich über andere öffentlich zu beschweren oder zu urteilen. In diesem Fall und da es sich um eine Arztpraxis handelt und meine Frau und ich sehr enttäuscht sind, wird diese Beurteilung eine Ausnahme. Ich werde dies auch nicht anonym machen sondern mit meinem Namen.
Seit vielen Jahren ist meine Frau mit Ihren Allergien dort Pati...
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Es ist sonst nicht meine Art, sich über andere öffentlich zu beschweren oder zu urteilen. In diesem Fall und da es sich um eine Arztpraxis handelt und meine Frau und ich sehr enttäuscht sind, wird diese Beurteilung eine Ausnahme. Ich werde dies auch nicht anonym machen sondern mit meinem Namen.
Seit vielen Jahren ist meine Frau mit Ihren Allergien dort Patientin, kam zuletzt jedoch nicht mehr in diese Praxis, da bereits damals die Medizinische Fachangestellte die Verschreibung eines Medikaments verweigerte, mit der Aussage das die Krankenkasse (AOK) dies nicht übernehmen würde. Ein Medikament das meine Frau zu diesem Zeitpunkt und vor unserem Umzug nach Langenau schon verschrieben bekam und auch zuvor von dieser Arztpraxis schon einmal verschrieben wurde. Nach Rücksprache mit der AOK erklärt mir diese, dass das zu verschreibende Medikament sehr wohl von der AOK bezahlt würde, wenn es der Arzt verschreibt. Nach der Konfrontation mit dieser Aussage, wurde das Medikament dann widerwillig verschrieben. Dies nur vorab damit die nun folgende Tatsachenschilderung in einem Kontext steht.
Da die Allergien meiner Frau schlimmer wurden und sie im Frühjahr 2025 mehrfach in die Notaufnahme mit einem anaphylaktischen Schock eingeliefert wurde, bekamen wir von einem Arzt der Uni Klinik Ulm den Hinweis, dass die Hautreaktion im Gesicht meiner Frau keine Allergie sei, sondern es sich um die Hautkrankheit "Rosazea" handelt und wir dafür einen Dermatologen aufsuchen sollten. Dies sollte auch nicht hinausgezögert werden, da die Krankheit nicht heilbar ist, sondern lediglich der Status Quo gehalten werden kann.
Um eine schnelle Behandlung ortsnah anzugehen, wandten wir uns wieder an diese Arztpraxis. Telefonisch war diese nicht zu erreichen, daher entschlossen wir uns direkt vorbei zufahren.
Die Medizinische Fachangestellte wollte meiner Frau zuerst keinen Termin geben, da Sie keine neuen Patienten aufnehmen. Sie hat zuvor gar nicht gefragt ob meine Frau bereits Patientin in der Praxis ist, sondern vorausgesetzt, dass sie eine neue Patientin ist. Nachdem meine Frau das richtig gestellt hat und darauf verwies, dass sie seit Jahren Patientin der Praxis ist, gab sie meiner Frau einen Termin im August 2025, weil sie "total voll sind". Soweit so ungewöhnlich. Dafür gibt es nicht den einen Stern. Den gibt es für die Aussage der MFA, wieder ohne Rücksprache mit einem Arzt: " Das im Gesicht sei nicht schlimm und nicht dringend"
Es macht mich einfach fassungslos wie lapidar in diesem Fall mit der Gesundheit meiner Frau umgegangen wurde und die Diagnosen nicht von einem Arzt getroffen wurde sondern bei der Terminvergabe von einer Medizinischen Fachangestellten.
Darauf hin suchten wir in der Umgebung von Ulm einen Dermatologen. Gleich der erste telefonische Versuch in Ulm war erfolgreich. Obwohl ich dort Neupatient war bekam ich auf Nachfrage der MFA und aufgrund der Nennung der vermuteten Diagnose "Rosazea" innerhalb von 4 Tagen einen Termin. Die Aussage der freundlichen, medizinischen Fachangestellte dort war: "Das sollte sich ein Arzt ansehen" . Die dort behandelnde Ärztin bestätigte uns, dass eine zügige Behandlung sehr wichtig sei um schlimmeres zu verhindern und die Haarbalgmilben abzutöten.
Als Patienten sind wir alle Laien und müssen uns darauf verlassen, dass man uns als Patient ernst nimmt und mit dem gleichen Respekt behandelt, wie es die Schilder an den Arztpraxen, von uns Patienten auch einfordern.
Freundlichkeit und Respekt füreinander, dass haben beide Seiten verdient.
Fam. Schwetje, Langenau
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