Sehr geehrtes Praxisteam,
ich hatte einen Termin bei Frau Dr. Hinterberger.
Ich sprach offen über mein Problem und darüber, wie sehr ich darunter leide. Umso enttäuschter bin ich darüber, wie ich in diesem Gespräch behandelt wurde.
Frau Dr. Hinterberger wirkte auf mich sehr kalt und zeigte kaum Mitgefühl oder Verständnis für meine Situation. Ich hatte viel...
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Sehr geehrtes Praxisteam,
ich hatte einen Termin bei Frau Dr. Hinterberger.
Ich sprach offen über mein Problem und darüber, wie sehr ich darunter leide. Umso enttäuschter bin ich darüber, wie ich in diesem Gespräch behandelt wurde.
Frau Dr. Hinterberger wirkte auf mich sehr kalt und zeigte kaum Mitgefühl oder Verständnis für meine Situation. Ich hatte viele Fragen und gebe zu, dass ich diese vielleicht mehrfach gestellt habe. Allerdings bin ich mit meinem gesundheitlichen Problem sehr verzweifelt. Ich werde seit langer Zeit von einem Arzt zum nächsten geschickt, und immer wieder wird mir gesagt, dass der nächste Facharzt mir helfen könne.
Als ich erklärte, dass meine Hausärztin mich zu ihr geschickt hat, weil sie als zuständige Fachärztin genannt wurde, sagte Frau Dr. Hinterberger:
„Ich kann da nichts machen.“
Als ich darauf hinwies, dass meine Hausärztin meinte, sie sei die zuständige Fachärztin für dieses Thema, antwortete sie:
„Nö, ich bin keine Endokrinologin – oder sehe ich so aus?“
Diese Aussage empfand ich als sehr respektlos.
Im weiteren Verlauf verwendete sie zahlreiche medizinische Fachbegriffe, die ich nicht verstand. Als ich diese hinterfragte, weil ich meine Situation verstehen möchte, wirkte sie zunehmend genervt. Ich denke, es ist mein gutes Recht als Patient, Erklärungen zu erhalten, wenn es um meine Gesundheit geht. Schließlich habe ich nicht Medizin studiert.
Im Gespräch sagte Frau Dr. Hinterberger außerdem, mein Tonfall sei nicht in Ordnung. Dazu möchte ich betonen, dass ich lediglich Fragen gestellt habe, weil ich meine Beschwerden und die medizinischen Zusammenhänge verstehen möchte. Ich war nicht unhöflich, sondern schlicht verzweifelt und auf der Suche nach Antworten.
Frau Dr. Hinterberger war schließlich so genervt, dass sie das Gespräch abrupt beendete und einfach wegging, obwohl ich noch mehrere gesundheitliche Themen ansprechen wollte. Gerade in der heutigen Zeit, in der man oft viele Monate auf einen Facharzttermin warten muss, halte ich es für selbstverständlich, wichtige Anliegen bei einem Termin besprechen zu dürfen.
Ich rief ihr noch hinterher, dass ich mehrere „Baustellen“ habe, die ich gerne besprechen möchte.
Da ich ihr auch erzählt hatte, dass ich wegen der starken psychischen Belastung ein Rezept beziehungsweise eine Überweisung für eine Psychotherapie erhalten habe, sagte sie noch:
„Dass Sie das vielleicht wirklich notwendig haben, denn so schlimm ist Ihr Problem ja gar nicht.“
Diese Aussage hat mich zutiefst verletzt.
Nach dem Gespräch stand ich weinend an der Rezeption. Ich fühlte mich gedemütigt, nicht ernst genommen und emotional sehr belastet.
Ich wurde noch nie von einer Ärztin so herzlos, kalt und ohne Mitgefühl behandelt.
Ich bin aufgrund meiner gesundheitlichen Situation ohnehin sehr verzweifelt und hätte mir Verständnis und Unterstützung gewünscht. Stattdessen habe ich die Praxis in einem deutlich schlechteren emotionalen Zustand verlassen.
Ich bitte Sie, diese Beschwerde ernst zu nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
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