Ich wurde an diese Praxis als Angstpatientin überwiesen von meinem Zahnarzt, da ich eine komplizierte 4-fache Weisheitszahn OP angehen musste (mit einigen kostspieligen Extras aufgrund der schwierigen Lage meiner Weissheitszähnen)
Eigentlich war ich sehr zufrieden bis zum letzten Termin -das Fäden ziehen.
Zu Beginn wurde ich gefragt wie es mir gehe und ich s...
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Ich wurde an diese Praxis als Angstpatientin überwiesen von meinem Zahnarzt, da ich eine komplizierte 4-fache Weisheitszahn OP angehen musste (mit einigen kostspieligen Extras aufgrund der schwierigen Lage meiner Weissheitszähnen)
Eigentlich war ich sehr zufrieden bis zum letzten Termin -das Fäden ziehen.
Zu Beginn wurde ich gefragt wie es mir gehe und ich schilderte dass es mir nicht so gut geht Kreislauftechnisch, da ich nur flüssige Kost seit einer Woche zu mir nehmen kann weil ich schmerzen beim kauen hatte. Daraufhin wurde stumpf vom Professor geantwortet "dann müssen sie halt essen", "sie müssen doch nicht abnehmen", "dann müssen sie Schmerzmittel nehmen." (Ich nahm schon Tramadol (ein Opioid) und Ibuprofen im Wechsel). Während des Fäden ziehens musste ich ein paar Mal abbrechen, da es weh tat an manchen stellen. Beim 3. Faden schmiss der Professor sein Werkzeug hin und sprach mir Lautstark meine Schmerzen ab, er hätte die OP ja auch gehabt und es ist gut geheilt, es könne nicht sein, dass ich schmerzen habe. Er schrie, er breche das hier ab, so will er nicht arbeiten und verließ den Raum.
Zum Glück war das restliche medizinische Personal so freundlich und konnte mich gut auffangen und brachte mir einen anderen sehr freundlichen Arzt. Ich war sehr aufgelöst, da ich selbst im Gesundheitswesen arbeite und ich schockiert war wie der Besitzer dieser Praxis (die damit wirbt speziell Angstpatienten zu behandeln) Prof. Dr. Dr. Koch mit mir umgegangen ist. Im Nachgang entschuldigte er sich halbherzig und murmelte rechtfertigend zum Personal "ich wollte ihr ja nicht weh tun" und hat somit das Problem noch immer nicht verstanden, denn es ging gar nicht darum dass es weh getan hat (denn das kann mal passieren) sondern um die Lautstarke Reaktion gegenüber einer Patientin, die sowieso schon große Angst hat.
Er mag ein sehr guter Chirurg sein, menschlich war das aber sehr erschreckend.
Update:
Bei meinem Besuch schilderte ich ebenfalls, dass ich meinen Kiefer nicht ganz öffnen konnte, da die rechte Seite ab einem gewissen Punkt blockiert.
Der Professor antwortete genervt, dass es daran läge, dass ich nicht kauen und ich solle doch üben.
Ich tat dies und machte Kieferübungen, was dazu führte, dass eine der Nähte aufgeplatzt ist und einiges an Wundflüssigkeit rauskam (was übrigens auch mit einer der Gründe meiner "nicht möglichen" schmerzen war -der Druck, den die ganze Flüssigkeit verursachte. Ich ging zu einem anderen Zahnarzt und schilderte was geschehen ist. Dieser war total geschockt über die furchtbare Beratung und erklärte mir, dass man auf keinen Fall nach der OP den Mund zwanghaft aufreißen soll. Da das umliegende Gewebe noch sehr weich ist.
Zudem ragen an Tag 14 post OP scharfe Knochensplitter raus, an denen ich mich fast mit der Zunge geschnitten hätte. Ich werde keinen Fuß mehr in diese Praxis setzen. Die 2 Sterne dienen einzig und allein des restlichen Teams der Praxis.
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