Ich war in dieser Praxis um mir alle 4 Weisheitszähne entfernen zu lassen. Vorab muss ich sagen, dass mir sowohl meine eigene Zahnarztpraxis als auch mehrere Freunde und Kollegen von dieser Chirurgie abgeraten haben – leider teils mit ähnlichen negativen Erfahrungen (u.a. auch eine Freundin mit vergleichbarer Problematik bei der Dämmerschlaf-Sedierung und de...
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Ich war in dieser Praxis um mir alle 4 Weisheitszähne entfernen zu lassen. Vorab muss ich sagen, dass mir sowohl meine eigene Zahnarztpraxis als auch mehrere Freunde und Kollegen von dieser Chirurgie abgeraten haben – leider teils mit ähnlichen negativen Erfahrungen (u.a. auch eine Freundin mit vergleichbarer Problematik bei der Dämmerschlaf-Sedierung und der Ärztin; bei ihr kam es zudem zu einer Verletzung unter der Lippe mit Narbe).
Ich war bei Frau Dr. Reichert. Der Beratungstermin wirkte auf mich eher wie eine schnelle Abfertigung. Über mögliche Sedierungsformen wurde ich nicht wirklich umfassend aufgeklärt (z.B. Lachgas, Sublingualtablette oder intravenöse Sedierung für ca. 180 € Selbstzahlung). Sie wollte das ich unbedingt den Dämmerschlaf nehme ( mit Selbstzahlung ). So sehr wie sie darauf bestand, kam es für mich so rüber als ob sie Provision bekäme.
Auf meine Nachfragen zu Alternativen wurde garnicht eingegangen.
Am Tag der Behandlung sagte ich an der Anmeldung noch einmal, dass ich die Sublingualtablette möchte – dies wurde zunächst bestätigt. Im Behandlungsraum hieß es dann plötzlich, es werde doch der Dämmerschlaf (i.v.-Sedierung) gemacht. Als ich erneut auf die Tabletten-Variante bestand, wurde mir deutlich gesagt, ich solle mich nicht wundern, wenn ich dann alles mitbekomme und mich später nicht beschweren solle. Dadurch fühlte ich mich bereits sehr unwohl.
Bei der lokalen Betäubung wurde zudem versehentlich meine Lippe mit der Spritze getroffen. Eine jüngere Helferin sollte anschließend eine „Maulsperre“ einsetzen, was nicht direkt gelang; die Ärztin kommentierte, sie müsse das wohl noch üben – was für mich vor einer OP eher verunsichernd war.
Während der OP selbst gab es kurze Unklarheiten im Team bezüglich eines (glaube ich) entnommenen Teils, wodurch sogar ein erneutes Röntgen im Raum stand, das dann aber nicht mehr durchgeführt wurde. Danach wurde die Behandlung beendet und ich muss sagen, das ich den Dämmerschlaf definitiv nicht gebraucht hätte!! Es hat so absolut ausgereicht.
Beim Fädenziehen hat eine jüngere Kollegin übernommen, anschließend wurde noch kontrolliert, ob alles entfernt wurde. Auch die Ärztin hat nochmal kontrolliert und kurz nach dem Heilungsstand geschaut. Also insgesamt 3 Mal wurde nachgesehen, ob alle Fäden entfernt wurden!
Insgesamt war der Termin jedoch sehr schnell vorbei, sodass kaum Gelegenheit für Rückfragen blieb.
Eine Woche nach dem Fädenziehen hatte ich weiterhin Schmerzen und ein Spannungsgefühl und nahm noch Ibuprofen. Beim gründlichen Nachsehen habe ich selbst noch !zwei Fäden! entdeckt, die meine Mutter anschließend entfernt hatte, da ich nicht mehr in die Praxis zurückkehren wollte.
Fazit: Ich persönlich würde mich dort definitiv nicht noch einmal behandeln lassen und hätte im Nachhinein lieber auf die Empfehlungen meines Zahnarztes und meines Umfelds gehört.
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