Ich habe mich bei Prof. Heimburg einer Bruststraffung mit Vergrößerung unterzogen. Bei einer Brust ist die Narbe gut verheilt und verläuft gerade nach unten, so wie es vor der Operation auch besprochen und dargestellt wurde. Bei der anderen Brust verläuft die Narbe hingegen schräg nach unten. Zudem wirkt eine Brust insgesamt tiefer positioniert als die ander...
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Ich habe mich bei Prof. Heimburg einer Bruststraffung mit Vergrößerung unterzogen. Bei einer Brust ist die Narbe gut verheilt und verläuft gerade nach unten, so wie es vor der Operation auch besprochen und dargestellt wurde. Bei der anderen Brust verläuft die Narbe hingegen schräg nach unten. Zudem wirkt eine Brust insgesamt tiefer positioniert als die andere. Auf einer Seite ist die Narbe im unteren Brustbereich seitlich sichtbar, obwohl sie eigentlich unter der Brust verlaufen und verdeckt sein sollte. Zusätzlich fehlt mir auf beiden Seiten im unteren Brustbereich die Fülle, wie man sie üblicherweise erwartet. Stattdessen verläuft die Brustform eher schräg nach unten.Mir war bewusst, dass Heilungsverläufe individuell sind, und ich mache hierfür ausdrücklich keine Schuldzuweisung. Dennoch war die Situation für mich emotional sehr belastend, insbesondere da ich seit der Operation an beiden Brüsten einen deutlichen Gefühlsverlust sowie schmerzhafte Fehlempfindungen verspüre, bei denen Berührungen teilweise schmerzhaft sind. Der Arzt zeigte Einsicht und bot mir direkt eine Korrektur-Operation ohne zusätzliche Kosten an (Anhebung einer Brust sowie Fettabsaugung und Fettinjektion zur Wiederherstellung der Fülle), was ich grundsätzlich positiv hervorheben möchte. Gleichzeitig empfand ich den Umgang mit meiner Enttäuschung und meinen Sorgen als wenig einfühlsam. Im Vorgespräch wurden mir Beispielbilder gezeigt. Mir war bewusst, dass diese lediglich Beispiele sind und keine Garantie darstellen. Dennoch prägen solche Bilder Erwartungen. In den gezeigten Ergebnissen waren keine Verläufe zu sehen, die meinem tatsächlichen Ergebnis ähnelten. Rückblickend hat dies meine Enttäuschung zusätzlich verstärkt. Besonders enttäuschend war für mich der organisatorische Umgang mit dem Korrekturtermin. Zunächst wurde mir ein kurzfristiger Termin angeboten, den ich auf Empfehlung der Praxis reserviert und fristgerecht innerhalb der genannten sechs Wochen aus organisatorischen Gründen wieder abgesagt habe. Anschließend erhielt ich einen verbindlich zugesagten Korrekturtermin für Januar 2026, den ich über Monate hinweg fest eingeplant hatte, sowohl beruflich als auch privat.
Kurz vor dem Termin meldete ich mich ausschließlich, um zu klären, ob ich nüchtern erscheinen müsse. Etwa eine Stunde später wurde ich erneut angerufen und darüber informiert, dass dieser OP-Termin angeblich von mir abgesagt worden sei. Dies traf nicht zu und hat mich in diesem Moment sehr aufgewühlt. Erst im weiteren Gespräch wurde mir erklärt, dass der Termin seitens der Praxis storniert worden sei, weil ich auf eine E-Mail vom 17.12.2025 nicht reagiert hätte, die sich bei mir im Spam-Ordner befand. Es gab keinerlei telefonische Rückfrage, keinen Anruf und keine Absicherung, ob mich diese Nachricht überhaupt erreicht hat. Für mich ist nicht nachvollziehbar, dass ein fest bestätigter OP-Termin allein aufgrund einer unbeantworteten E-Mail storniert wird, insbesondere dann, wenn der Termin am 12.01.2026 weiterhin bestand und von meiner Seite zu keinem Zeitpunkt abgesagt wurde. Stattdessen hatte ich den Eindruck, dass es einfacher war, den Termin zu streichen, ohne dies weiter zu hinterfragen. Ergänzend möchte ich den telefonischen Kontakt der Mitarbeiterin der Praxis ansprechen. In diesem Gespräch habe ich versucht, zu erklären, warum mich die Situation so aufgewühlt und enttäuscht hat. Ich habe deutlich gemacht, dass ich mich seit Wochen emotional und seit Monaten organisatorisch auf diesen Termin eingestellt hatte und dass es für mich sehr belastend war, plötzlich zu hören, ich hätte den Termin abgesagt. Trotz dieser Erklärung habe ich keinerlei Einsicht oder Verständnis wahrgenommen. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass meine meine Situation nicht ernst genommen wurden. Ergänzend möchte ich anmerken, dass ich mich bei der Erstvorstellung deutlich besser aufgehoben gefühlt habe als im weiteren Verlauf rund um die Korrektur. Dies hat bei mir den persönlichen Eindruck hinterlassen, dass Korrekturtermine möglicherweise eine geringere Priorität haben als Neueingriffe.
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