Nach zwei Schwangerschaften war ich Mitte Juni 2023 bei Prof. Dr. Borges zu einem Beratungsgespräch. Thema waren meine „After-Baby-Brüste“. Im Gespräch wurde mir unter anderem Botox gegen Migräne angeboten, was ich im Nachhinein als unpassend empfand. Dennoch entschied ich mich für die Operation, da mir ein aus meiner Sicht sehr gutes Ergebnis anhand von Bil...
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Nach zwei Schwangerschaften war ich Mitte Juni 2023 bei Prof. Dr. Borges zu einem Beratungsgespräch. Thema waren meine „After-Baby-Brüste“. Im Gespräch wurde mir unter anderem Botox gegen Migräne angeboten, was ich im Nachhinein als unpassend empfand. Dennoch entschied ich mich für die Operation, da mir ein aus meiner Sicht sehr gutes Ergebnis anhand von Bildern gezeigt wurde. Diese zeigten den Zustand drei Wochen nach einer Operation und überzeugten mich.
Im Juli 2023 fand die Bruststraffung statt. Ich hatte lange dafür gespart, da der Eingriff für mein Wohlbefinden wichtig war. Bereits am OP-Tag fühlte ich mich unwohl, insbesondere beim Anzeichnen, als mir signalisiert wurde, keine Fragen zu stellen.
Nach der Operation war ich zunächst glücklich. Der Arzt teilte mir jedoch mit, dass die zuvor kleinere rechte Brust nun etwas größer sei als die linke. Bei der Nachkontrolle sprach ich dies an, da der Größenunterschied für mich und mein Umfeld deutlich sichtbar war. Mir wurde gesagt, dies sei normal.
Etwa 2,5 Wochen nach der Operation trat plötzlich viel Flüssigkeit aus der Brust aus. In der Uniklinik wurde ein Serom festgestellt (eitrig & ein Keim) Als ich Prof. Dr. Borges darüber informierte, reagierte er aus meiner Sicht genervt und führte dies auf Rauchen zurück, obwohl ich ab dem OP-Tag nicht mehr geraucht hatte. Die weitere Versorgung erfolgte überwiegend durch meine Hausärztin, da ich mich in der Praxis wenig unterstützt fühlte.
Nach Abnahme des Verbands war ich sehr erschrocken über das Ergebnis: tropfenförmig eingezogene Brustwarzen, eine nach innen gezogene Narbe an der linken Brust und erneut eine deutliche Asymmetrie. Auch wurde mir mitgeteilt, dass der Flüssigkeitsabgang keinen Einfluss auf das Ergebnis gehabt habe.
In den folgenden Tagen wandte ich mich erneut an die Praxis und schilderte meine Situation schriftlich. Verständnis oder Einsicht erlebte ich nicht, stattdessen erneut den Vorwurf des Rauchens. Die Brust senkte sich wieder ab und sah letztlich ähnlich aus wie vor der Operation, jedoch verkürzt und deutlich vernarbt. Die wunden Stellen, die ich vorher unter der Brust hatte, befinden sich nun auf der Narbe.
Dies war meine ursprüngliche ausführliche Bewertung. Meine damals deutlich kürzer formulierte Google-Bewertung ist nicht mehr online und wurde offenbar gelöscht. Daher schildere ich hier den gesamten Verlauf.
Ergänzend möchte ich erwähnen, dass knapp zwei Jahre später erneut dieselben Probleme auftraten: eingezogene Brustwarzen, schlaffe Brust und ein insgesamt unzufriedenstellender Zustand. Im Sommer 2025 musste an der linken Brust ein Knoten operativ entfernt werden. Es waren lange sechs Wochen voller Ungewissheit, aber heute weiß ich, hätte ich eine andere Praxis gewählt, hätte ich mir einiges erspart.
Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich diese Praxis für eine Bruststraffung nicht empfehlen.
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