Sehr enttäuschende Lipfillererfahrung:
Ich war bereits zweimal bei Dr. Beescho für einen Lip-Flip in Behandlung und war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Genau deshalb hatte ich großes Vertrauen in ihn. Als ich nach langer Überlegung etwas mehr Volumen wollte, habe ich im Beratungsgespräch ausdrücklich betont, dass mir ausschließlich ein natürliches, dezen...
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Sehr enttäuschende Lipfillererfahrung:
Ich war bereits zweimal bei Dr. Beescho für einen Lip-Flip in Behandlung und war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Genau deshalb hatte ich großes Vertrauen in ihn. Als ich nach langer Überlegung etwas mehr Volumen wollte, habe ich im Beratungsgespräch ausdrücklich betont, dass mir ausschließlich ein natürliches, dezentes Ergebnis wichtig ist und dass ich ein wichtiges Event habe, bei dem man nichts sehen darf. Zur Not hätte ich auch noch mit dem Aufspritzen der Lippen warten können.
Mir wurde angeboten, im Rahmen einer Ärzteschulung als Probandin teilzunehmen. Es wurde erwähnt, dass ein blauer Fleck entstehen kann, dieser aber bis zu meiner Veranstaltung fast verschwunden sein würde. Auch hier habe ich nochmals klar kommuniziert, dass ich nicht wegen des günstigeren Preises zusage, sondern nur, wenn das Ergebnis genauso gut wird wie bei einer normalen Behandlung.
Nach dem Eingriff war jedoch sofort sichtbar, dass viel zu viel in meine Oberlippe gespritzt wurde. Die Lippe war von Anfang an deutlich zu groß und asymmetrisch. Mir wurde erklärt, dass dies am Hämatom und an blauen Flecken liege und sich mit der Zeit zurückbilden würde. Ich hatte zuvor extra darauf hingewiesen, dass ich ein wichtiges berufliches Event habe und an einem bestimmten Datum vor vielen Menschen sprechen muss. Mir wurde versichert, dass bis dahin alles abgeheilt und unauffällig sein würde.
Das war jedoch nicht der Fall. Das Hämatom wurde immer dunkler. Aus Not bin ich sechs Tage nach dem Eingriff zu einem spontanen Termin in der Klinik gegangen. Dort wurde meine Lippe angeschaut und massiert. Man sagte mir erneut, dass sich alles noch ausgleichen werde und man ansonsten korrigieren müsse. Ich habe aber mehrfach betont, dass ich die Lippen nicht noch dicker haben möchte. Ich erhielt ein Gel gegen den blauen Fleck, das zwar geholfen hat, aber lange Rede kurzer Sinn: Obwohl das Hämatom nach etwa 14 Tagen verschwunden war, blieb die Asymmetrie bestehen.
Erst durch eine zweite Meinung bei einer anderen Ärztin erfuhr ich, dass der Filler nicht korrekt gesetzt wurde. Es wurde viel zu viel in die Oberlippe injiziert. Filler lag über der Lippe und verursachte den typischen Entenschnabel. Filler befand sich in der Lippenschleimhaut, was laut Ärztin nicht normal ist. Zudem hatten sich mehrere Knoten gebildet.
Das war keine harmlose Schwellung, sondern von Anfang an eine deutliche Fehlbehandlung. Ich musste den Filler vollständig auflösen lassen und dafür erneut zusätzliche Kosten zahlen. 150 Euro für die Beratung der Ärztin und 250 Euro für das Auflösen. Und je nachdem, wie sich die Situation weiter entwickelt, muss ich möglicherweise nochmals zur Auflösung gehen, da das Produkt in der Schleimhaut schwerer zu entfernen ist. Das würde erneut 250 Euro kosten und ist für mich reines rausgeworfenes Geld. Auch mein psychisches Wohlbefinden hat sehr darunter gelitten.
Besonders enttäuschend war, dass mir beim Kontrolltermin nicht offen gesagt wurde, dass etwas nicht stimmt. Stattdessen wurde ich beruhigt und sogar aufgefordert, es einfach zu überschminken. Das war jedoch kaum möglich. Trotz Camouflage Make-up waren die blauen und ungleichmäßigen Stellen weiterhin sichtbar, was mir in dieser wichtigen beruflichen Situation sehr unangenehm war.
Aufgrund dieser Erfahrung würde ich meine Lippen dort nicht mehr behandeln lassen und kann die Praxis für Lippenbehandlungen leider überhaupt nicht empfehlen, auch wenn der Arzt menschlich sympathisch war. Ich warne ausdrücklich davor, dort Lippenfiller setzen zu lassen, wenn man ein natürliches, sauberes und professionelles Ergebnis erwartet.
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