
Botox kann die Nasenflügel nicht strukturell verkleinern. Botulinumtoxin kann jedoch bestimmte Muskelbewegungen rund um die Nase vorübergehend abschwächen, sodass sich die Nasenflügel beispielsweise beim Lächeln weniger stark nach außen bewegen.
Entscheidend ist, warum die Nasenflügel breit wirken. Sind sie vor allem während der Mimik deutlich weiter als in Ruhe, kann Muskelaktivität eine Rolle spielen. Werden Form und Breite dagegen hauptsächlich durch Haut, Weichgewebe oder Knorpel bestimmt, ist der mögliche Einfluss von Botulinumtoxin begrenzt.
Auf dieser Seite erfahren Sie, wann Botox an den Nasenflügeln infrage kommen kann, welche Veränderungen realistisch sind und worauf Sie bei der Wahl einer Klinik achten können.
Mehr über die Behandlung allgemein erfahren Sie auf unserer Seite zu Botox.

Botulinumtoxin reduziert vorübergehend die Aktivität der Muskeln, in die es gezielt injiziert wird. Bei den Nasenflügeln liegt der Fokus auf Muskelbewegungen, durch die sich die Nasenlöcher beziehungsweise Nasenflügel bei Mimik stärker nach außen bewegen können.
Dadurch kann die Nase während Bewegung ruhiger oder schmaler wirken. Die Behandlung entfernt jedoch kein Gewebe und verändert weder Knochen noch Knorpel.
Nur in einem begrenzten Sinn. Botox kann die Bewegung nach außen reduzieren, wenn Muskelaktivität einen wesentlichen Anteil an der sichtbaren Verbreiterung hat.
Ein möglicher Effekt ist eher zu erwarten, wenn:
die Nasenflügel beim Lächeln deutlich stärker nach außen ziehen als in Ruhe;
die Veränderung hauptsächlich während der Mimik sichtbar ist;
eine Seite stärker mitbewegt wird als die andere;
sich bei der ärztlichen Untersuchung eine relevante Muskelaktivität zeigt.
Sind die Nasenflügel bereits in Ruhe aufgrund ihrer anatomischen Form breit, kann Botulinumtoxin diese Struktur nicht verkleinern.
Botox an den Nasenflügeln wird vor allem dann besprochen, wenn die Nasenflügel bei Lachen, Sprechen oder anderer Mimik sichtbar nach außen ziehen.
Im Beratungsgespräch sollte die Nase deshalb sowohl in Ruhe als auch während verschiedener Gesichtsausdrücke betrachtet werden.
Dabei kann beurteilt werden:
ob die sichtbare Veränderung tatsächlich durch Muskelbewegung entsteht;
wie stark sich beide Nasenflügel während der Mimik bewegen;
ob eine relevante Asymmetrie besteht;
welches Ergebnis durch eine Verringerung der Muskelaktivität überhaupt realistisch erscheint.
Ein Arzt oder eine Ärztin kann im persönlichen Beratungsgespräch beurteilen, ob eine Behandlung in Ihrer individuellen Situation infrage kommt.
Der mögliche Effekt ist eher begrenzt, wenn:
die Nasenflügel bereits in Ruhe deutlich breit erscheinen;
die Form hauptsächlich durch Knorpel, Haut oder Weichgewebe bestimmt wird;
eine deutliche dauerhafte Veränderung der Nasenbreite erwartet wird;
die Muskelbewegung nur einen kleinen Anteil am Erscheinungsbild hat.
Nicht behandeln zu lassen, bleibt ebenfalls eine mögliche Entscheidung, insbesondere wenn der erwartbare Unterschied sehr gering ist.
Die Wirkung von Botulinumtoxin tritt nicht unmittelbar nach der Injektion ein. Die Muskelaktivität verändert sich schrittweise, weshalb das endgültige Ergebnis nicht direkt nach der Behandlung beurteilt werden sollte.
Bei den Nasenflügeln zeigt sich ein möglicher Unterschied vor allem während der Bewegung, beispielsweise beim Lächeln. Die Nasenflügel können weniger stark nach außen ziehen, ohne dass sich ihre anatomische Grundform verändert.
Die Wirkung von Botulinumtoxin ist vorübergehend. Mit der Zeit nimmt die Muskelaktivität wieder zu.
Wie lange der Effekt anhält, kann individuell unterschiedlich sein. Allgemeine Informationen zur Wirkungsdauer finden Sie unter Wie lange wirkt Botox?.
Nach der Behandlung können an den Einstichstellen vorübergehend Rötungen, Empfindlichkeit, leichte Schwellungen oder kleine Blutergüsse auftreten.
Auch ein vorübergehender Unterschied in der Bewegung zwischen der linken und rechten Nasenseite ist möglich.
Muskeln im Bereich der Nasenflügel liegen anatomisch nahe an Strukturen, die an Bewegungen der Oberlippe und des Mundbereichs beteiligt sind.
Wird umliegende Muskelaktivität unbeabsichtigt beeinflusst, können sich Mimik oder Bewegungsabläufe vorübergehend anders anfühlen oder aussehen als erwartet.
Das kann vom verwendeten Botulinumtoxin-Präparat abhängen. „Off-label“ bedeutet, dass ein Arzneimittel außerhalb der für dieses Präparat zugelassenen Anwendungsgebiete eingesetzt wird.
Der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin sollte erläutern, welches Präparat verwendet wird, warum die Anwendung in Betracht gezogen wird und welche Risiken damit verbunden sein können.
Informieren Sie die behandelnde Person über relevante Vorerkrankungen, Medikamente und frühere Reaktionen auf Botulinumtoxin.
Auch Erkrankungen, die Nerven oder Muskeln betreffen, sowie eine Infektion oder Entzündung im geplanten Behandlungsbereich können für die ärztliche Beurteilung relevant sein.
Wenden Sie sich bei unerwarteten, zunehmenden oder anhaltenden Beschwerden an die behandelnde Klinik.
Bei Beschwerden wie Problemen beim Atmen, Schlucken oder Sprechen sollte dringend medizinische Hilfe gesucht werden.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zu möglichen Botox-Komplikationen.
Folgen Sie den individuellen Nachsorgehinweisen der behandelnden Praxis. Vermeiden Sie es, den behandelten Bereich eigenständig kräftig zu massieren oder zu manipulieren, sofern dies nicht ausdrücklich empfohlen wurde.
Die Kosten können sich zwischen Kliniken unterscheiden. Für Botox an den Nasenflügeln gibt es nicht überall dasselbe Abrechnungsmodell.
Je nach Klinik kann die Behandlung beispielsweise:
als einzelne kleine Behandlungsregion;
innerhalb eines zonenbasierten Preismodells;
oder abhängig vom verwendeten Präparat und Behandlungsplan berechnet werden.
Achten Sie beim Preisvergleich darauf, was im genannten Betrag enthalten ist. Dazu können beispielsweise Beratung, Behandlung und eine mögliche Nachkontrolle gehören.
Vergleichen Sie deshalb nicht ausschließlich den niedrigsten Preis. Allgemeine Informationen zu Preisstrukturen finden Sie auf der Seite zu Botox-Kosten.
Nicht jede Praxis, die Botulinumtoxin anbietet, behandelt auch die Nasenflügel. Bei dieser kleinen anatomischen Region ist deshalb relevant, wer die Behandlung tatsächlich durchführt und wie die individuelle Muskelbewegung beurteilt wird.
Beim Vergleich können Sie unter anderem darauf achten:
wer die Behandlung durchführt;
welche medizinische Qualifikation verifiziert werden kann;
ob Erfahrung mit Botulinumtoxin im Bereich der Nase vorhanden ist;
ob die Nase sowohl in Ruhe als auch während der Mimik beurteilt wird;
ob Grenzen des möglichen Ergebnisses verständlich erklärt werden;
wie mit Kontrollen oder möglichen Komplikationen umgegangen wird.
Eine Approbation ist ein wichtiges berufliches Merkmal eines Arztes oder einer Ärztin in Deutschland. Sie allein belegt jedoch nicht die Erfahrung mit einer bestimmten ästhetischen Behandlung oder anatomischen Region.
Weitere Auswahlkriterien finden Sie auf der Seite zur Wahl eines Botox-Arztes.








Welche Behandlung überhaupt diskutiert wird, hängt davon ab, was das Erscheinungsbild verursacht.
Botox an den Nasenflügeln beeinflusst vor allem Muskelbewegung. Es kann deshalb relevant sein, wenn sich die Nasenflügel insbesondere während der Mimik nach außen bewegen.
Filler verändern dagegen Konturen durch zusätzliches Volumen. Sie entfernen kein Gewebe und machen breite Nasenflügel nicht strukturell kleiner.
Eine operative Veränderung der Nasenflügel betrifft die Anatomie und gehört zu einer anderen Behandlungskategorie.
Bewegt sich hauptsächlich die Nasenspitze während der Mimik nach unten, finden Sie dazu separate Informationen unter Botox an der Nasenspitze.








Botox verkleinert die Nasenflügel nicht anatomisch. Es kann bestimmte Muskelbewegungen vorübergehend abschwächen, sodass die Nasenflügel während der Mimik weniger stark nach außen ziehen.
Botulinumtoxin kann Muskelaktivität reduzieren, die an dieser Bewegung beteiligt ist. Wie deutlich sich die Bewegung verändert, hängt von Ihrer individuellen Anatomie und Muskelaktivität ab.
Der mögliche Effekt ist dann häufig begrenzter. Botox beeinflusst Muskelaktivität, verändert aber weder Haut noch Knochen oder Knorpel.
Nein. Botulinumtoxin wirkt vorübergehend auf Muskelaktivität und verändert den Nasenknorpel nicht.
Die Wirkung entwickelt sich schrittweise und ist nicht unmittelbar nach der Injektion vollständig sichtbar. Ein mögliches Ergebnis zeigt sich vor allem während der Mimik.
Botulinumtoxin wirkt vorübergehend. Wie lange der Effekt anhält, kann individuell unterschiedlich sein und hängt unter anderem von Muskelaktivität und Behandlung ab.
Das ist möglich, weil benachbarte Muskeln an Bewegungen der Nase und Oberlippe beteiligt sind. Dieses Risiko sollte vor der Behandlung besprochen werden.
Die Kosten unterscheiden sich je nach Klinik und Preismodell. Prüfen Sie, welche Leistungen im angegebenen Preis enthalten sind und wie die Klinik diese kleine Behandlungsregion abrechnet.
Das kann vom verwendeten Botulinumtoxin-Präparat abhängen. Der Arzt oder die Ärztin sollte vor der Behandlung erklären, welches Präparat eingesetzt wird und ob die geplante Anwendung außerhalb seiner zugelassenen Anwendungsgebiete erfolgt.
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