
Ein Filler-Ergebnis entspricht nicht immer sofort den Erwartungen. In den ersten Tagen können Schwellungen, Rötungen und kleine Blutergüsse das behandelte Gebiet voller, ungleichmäßig oder weniger deutlich erscheinen lassen.
Auch eine bewusst dezente Behandlung, eine geringe Filler-Menge oder eine für die Beschwerde ungeeignete Behandlung können dazu führen, dass kaum ein Unterschied sichtbar ist. Beurteilen Sie das Ergebnis deshalb nicht unmittelbar nach dem Termin.
Kontaktieren Sie die behandelnde Klinik, wenn das Ergebnis nach der Heilungsphase deutlich von der Besprechung abweicht, ungleichmäßig bleibt oder ungewöhnlich schnell nachlässt.
Bei zunehmenden Schmerzen, auffälligen blassen, blauen, violetten oder dunklen Hautverfärbungen, starker Schwellung, Wärme, Eiter, Fieber oder einer plötzlichen Verschlechterung sollten Sie umgehend medizinischen Rat einholen. Bei Sehstörungen ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.
Weitere Grundlagen finden Sie auf der Seite über Filler.

Dafür kommen mehrere Erklärungen infrage:
Das Ergebnis wird zu früh beurteilt.
Schwellungen verändern vorübergehend die Konturen.
Die Behandlung wurde bewusst dezent aufgebaut.
Die verwendete Menge war für das gewünschte Ergebnis zu gering.
Produkt, Injektionstiefe oder Technik passen nicht optimal zum Behandlungsgebiet.
Die ursprüngliche Beschwerde lässt sich mit Fillern nur begrenzt behandeln.
Der Körper baut den Filler schneller ab als erwartet.
Ein geringes Ergebnis bedeutet daher nicht automatisch, dass die Behandlung fehlgeschlagen ist. Entscheidend sind das behandelte Gebiet, die Ausgangssituation, die verwendete Filler-Art und der vereinbarte Behandlungsplan.
Sehen Sie gar keinen Unterschied, sollten Sie zunächst die Heilungsphase abwarten. Ist das Ergebnis nach dem Abschwellen weiterhin zu dezent, kann bei einer Kontrolle geprüft werden, ob eine Nachbehandlung sinnvoll ist.
Bei anhaltender Asymmetrie, schmerzhaften Verhärtungen, sichtbaren Knötchen oder einer unnatürlichen Kontur sollte das Ergebnis ärztlich beurteilt werden.
Direkt nach der Behandlung ist eine abschließende Beurteilung meist nicht sinnvoll. Das Gebiet kann gerötet, empfindlich, geschwollen oder vorübergehend ungleichmäßig sein.
In den ersten Tagen sollten Sie die Nachsorgehinweise der Klinik befolgen und Veränderungen beobachten. Nach etwa ein bis zwei Wochen ist das Ergebnis häufig besser einzuschätzen, da Schwellungen und Blutergüsse meist zurückgegangen sind.
Bleibt das Ergebnis nach mehreren Wochen deutlich zu schwach, asymmetrisch oder anders als besprochen, vereinbaren Sie eine Kontrolle mit der behandelnden Klinik.
Wie lange die Wirkung normalerweise sichtbar bleibt, lesen Sie unter Wie lange bleiben Filler?.
Direkt nach der Behandlung kann das Gebiet durch Schwellung und Flüssigkeit voller wirken. Sobald diese Reaktion zurückgeht, bleibt nur das tatsächliche Filler-Ergebnis sichtbar. Dadurch kann der Eindruck entstehen, der Filler sei bereits verschwunden.
Auch diese Faktoren können die Haltbarkeit beeinflussen:
das behandelte Gesichtsareal;
starke Bewegung im Mund- oder Lippenbereich;
die verwendete Filler-Art;
die injizierte Menge;
individuelle Stoffwechsel- und Abbauprozesse;
Hautbeschaffenheit und Ausgangssituation.
Ist die Wirkung erheblich kürzer sichtbar als vor der Behandlung besprochen, sollte die Ärztin oder der Arzt das Ergebnis kontrollieren.
Filler eignen sich hauptsächlich zum Ausgleich von Volumenverlust, zur Konturierung und zur Behandlung bestimmter Falten oder Vertiefungen. Nicht jede ästhetische Beschwerde lässt sich damit sinnvoll behandeln.
Bei Falten, die hauptsächlich durch Muskelbewegung entstehen, kann Botulinumtoxin geeigneter sein. Bei trockener, dünner oder matter Haut können Skinbooster oder Profhilo infrage kommen. Pigmentveränderungen, Hautstruktur oder Sonnenschäden benötigen häufig eine andere dermatologische oder kosmetisch-medizinische Behandlung.
Welche Behandlung geeignet ist, sollte bei einem persönlichen ärztlichen Beratungsgespräch geklärt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Profhilo-Behandlung.
Leichte Schwellungen, Druckempfindlichkeit und kleine Blutergüsse können nach einer Filler-Behandlung vorübergehend auftreten. Kontaktieren Sie die Klinik jedoch, wenn Beschwerden zunehmen, ungewöhnlich stark sind oder nicht nachlassen.
Eine zeitnahe ärztliche Beurteilung ist insbesondere wichtig bei:
zunehmenden oder starken Schmerzen;
einer harten und schmerzhaften Schwellung;
auffälligen blassen, blauen, violetten oder dunklen Verfärbungen;
zunehmender Wärme, Eiter oder Fieber;
einer plötzlich stärker werdenden Asymmetrie;
einer unerwarteten Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Bei Sehstörungen oder einem plötzlichen Verlust des Sehvermögens ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.
Versuchen Sie nicht, das Produkt selbst stark zu massieren, zu verschieben oder anderweitig zu behandeln, sofern die Klinik dies nicht ausdrücklich empfohlen hat.
Ist das Ergebnis nach der Heilungsphase zu dezent, kann bei einer Kontrolle besprochen werden, ob eine Nachbehandlung medizinisch und ästhetisch sinnvoll ist. Zusätzlicher Filler sollte nicht vorschnell injiziert werden, da zu viel Volumen ein unnatürliches Ergebnis oder neue Beschwerden verursachen kann.
Bei Knötchen, sichtbarer Verlagerung, anhaltender Asymmetrie oder einer ungewünschten Kontur muss zunächst geklärt werden, wodurch das Problem entstanden ist.
Hyaluronsäure-Filler können in bestimmten Fällen mit Hyaluronidase aufgelöst werden. Dies gilt nicht für alle Filler-Arten. Vor einer Korrektur muss daher bekannt sein, welches Produkt verwendet wurde.
Permanente Filler lassen sich in der Regel schwieriger korrigieren als temporäre Hyaluronsäure-Filler. Ist das verwendete Produkt unbekannt, sollte vor einer weiteren Behandlung eine ärztliche Beurteilung erfolgen.
Weitere Informationen finden Sie unter Filler auflösen.
Eine geeignete Klinik sollte zunächst ruhig untersuchen, weshalb das Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht. Nicht immer ist zusätzlicher Filler die richtige Lösung.
Achten Sie beim Vergleich auf:
Erfahrung mit Filler-Behandlungen und Korrekturen;
die Beteiligung einer approbierten Ärztin oder eines approbierten Arztes;
nachvollziehbare Informationen über Produkt und verwendete Menge;
realistische Aussagen zu Ergebnis und Haltbarkeit;
klare Informationen zu Risiken und Nachsorge;
Erreichbarkeit bei Beschwerden;
transparente Preisangaben;
Erfahrungen anderer Patientinnen und Patienten.
Fragen Sie bei einer Kontrolle, welcher Filler verwendet wurde, welche Menge injiziert wurde und ob das Ergebnis bereits zuverlässig beurteilt werden kann. Lassen Sie sich außerdem erklären, ob eine Nachbehandlung, Korrektur oder alternative Behandlung sinnvoll sein könnte.








Möglicherweise beurteilen Sie das Ergebnis zu früh, oder die Behandlung wurde bewusst dezent durchgeführt. Auch die verwendete Menge, das Produkt und die ursprüngliche Beschwerde können eine Rolle spielen.
Das Ergebnis ist häufig nach etwa ein bis zwei Wochen besser einzuschätzen, wenn Schwellungen und Blutergüsse zurückgegangen sind. Die genaue Heilungszeit hängt vom behandelten Gebiet ab.
Das kann vorkommen. Direkt nach der Behandlung lässt eine Schwellung das Gebiet oft voller wirken. Nach dem Abschwellen erscheint das tatsächliche Ergebnis manchmal dezenter.
Das behandelte Gebiet, Bewegung, Produktwahl, verwendete Menge und individuelle Abbauprozesse können die Haltbarkeit beeinflussen. Lassen Sie das Ergebnis kontrollieren, wenn es erheblich schneller nachlässt als besprochen.
Zusätzlicher Filler sollte erst nach einer Kontrolle injiziert werden. Zu frühes oder zu starkes Nachbehandeln kann zu einem unnatürlichen Ergebnis oder Beschwerden führen.
Das hängt vom Behandlungsgebiet, dem verwendeten Produkt und der Heilung ab. Die behandelnde Klinik sollte festlegen, wann eine Kontrolle oder Nachbehandlung sinnvoll ist.
Hyaluronsäure-Filler können in bestimmten Fällen mit Hyaluronidase aufgelöst werden. Andere Filler-Arten sind nicht auf diese Weise entfernbar und benötigen eine individuelle ärztliche Beurteilung.
Meist ist es sinnvoll, zuerst die behandelnde Klinik zu kontaktieren, da dort Produkt, Menge und Technik bekannt sind. Bei anhaltenden Zweifeln können Sie eine ärztliche Zweitmeinung einholen.
Bei zunehmenden Schmerzen, auffälligen Hautverfärbungen, starker Schwellung, Fieber oder einer plötzlichen Verschlechterung sollten Sie die Klinik umgehend kontaktieren. Bei Sehstörungen ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.
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