Rejuran gegen Aknenarben: Tiefenwirksame Hautregeneration von innen
Rejuran bietet eine innovative Lösung für atrophische (eingesunkene) Aknenarben, indem es die Haut von innen heraus regeneriert. Die Behandlung mit Polynukleotiden stimuliert die körpereigene Kollagenproduktion und fördert die Zellerneuerung. Das Ergebnis ist ein glatteres, festeres Hautbild – ganz ohne die Haut künstlich aufzufüllen.

Rejuran ist ein medizinisches Injectable auf Basis von Polynukleotiden (gereinigte Lachs-DNA), das speziell für die Behandlung von Aknenarben entwickelt wurde. Im Gegensatz zu klassischen Fillern, die Narben nur temporär kaschieren, regt Rejuran aufgrund seiner spezifischen Struktur die Zellerneuerung an. Es wirkt wie ein biologisches Gerüst, das den Narbenboden stützt und die Haut zur Bildung von neuem Kollagen und Elastin anregt.
Für eine allgemeine Hautverjüngung ohne ausgeprägtes Narbengewebe finden Sie weitere Details auf unserer umfassenden Rejuran-Übersichtsseite.
Ja, Polynukleotide sind gezielt auf die Geweberegeneration ausgerichtet. Während für die allgemeine Hautverbesserung oft dünnflüssigere Skinbooster genutzt werden, kommt bei Narbengewebe meist eine speziell formulierte, viskosere Variante (wie Rejuran S) zum Einsatz. Diese dickflüssigere Gel-Struktur stützt das Narbengewebe optimal, während sich die Haut von innen heraus regeneriert.
Die Behandlung ist besonders effektiv bei atrophischen Narben – den typischen Vertiefungen, die nach schweren Entzündungen zurückbleiben:
Boxcar-Narben: Breit, u-förmig mit scharfen Rändern.
Rolling-Narben: Breitere Vertiefungen mit sanften, fließenden Rändern, die der Haut ein welliges Aussehen verleihen.
(Hinweis: Bei sehr tiefen und schmalen „Ice-Pick“-Narben wird häufig eine Kombination mit anderen dermatologischen Verfahren empfohlen).
Polynukleotide (PN), in der Medizin auch als PDRN bekannt, werden aus Lachs-DNA gewonnen und besitzen stark gewebeerneuernde Eigenschaften. Nach der Injektion unter die Narbe aktivieren sie die Fibroblasten, was zu einer gezielten Bildung von Kollagen führt. Verwachsene Gewebestränge unter der Narbe können sich so lockern, wodurch sich der Narbenboden auf natürliche Weise anheben kann.
Klassische Methoden kaschieren das Problem oft nur temporär oder verletzen die Hautoberfläche intensiv. Rejuran setzt stattdessen auf biologische Geweberegeneration.
Während Hyaluronsäure-Filler die Narbe meist nur für einige Monate mechanisch anheben, baut dieses Polynukleotid-Gel die hauteigene Struktur nachhaltig auf (mehr dazu unter Rejuran oder Filler). Zudem entfallen bei diesem Injectable oft die intensiven, tagelangen Ausfallzeiten (wie starke Rötungen und Schuppung), die mit aggressiven CO2-Lasern einhergehen können.
Behandlung | Wirkung & Langzeiteffekt | Ausfallzeit & Schmerzlevel |
|---|---|---|
Rejuran | Geweberegeneration mit nachhaltiger Strukturverbesserung | Ausfallzeit: Gering (ca. 1–2 Tage) Schmerzlevel: Mäßig |
Hyaluronsäure-Filler | Temporäres Auffüllen (Effekt hält ca. 6–12 Monate) | Ausfallzeit: Minimal Schmerzlevel: Gering |
Laser / Microneedling | Kollagenstimulation durch Mikroverletzung (langfristiger Effekt) | Ausfallzeit: Intensiv (ca. 5–10 Tage) Schmerzlevel: Höher |
Für optimale Ergebnisse empfehlen qualifizierte Behandler oft Kombinationsbehandlungen. Rejuran lässt sich hervorragend mit Microneedling oder einer Subzision (Lösen der bindegewebigen Stränge unter der Narbe) kombinieren. Erste optische Eindrücke finden Sie in unserem Beitrag zu Rejuran Vorher-Nachher.
Die Anwendung folgt einem präzisen medizinischen Protokoll für Ihre Sicherheit:
Gründliche Reinigung und Desinfektion des Behandlungsareals.
Auftragen einer lokalen Anästhesiecreme (ca. 20–30 Minuten Einwirkzeit).
Präzise Mikro-Injektionen direkt unter die Narbenbasis.
Auftragen einer beruhigenden, pflegenden Creme.
Polynukleotide haben einen leicht sauren pH-Wert, weshalb das Injizieren kurzzeitig als brennend empfunden werden kann. Durch die vorherige Betäubung mit einer Creme ist das Verfahren für die meisten Patienten jedoch gut tolerierbar.
Direkt nach den Injektionen entstehen kleine, sichtbare Papeln (Erhebungen), die an Mückenstiche erinnern. Da es sich um ein hochviskoses Gel handelt, benötigt das Material etwas Zeit, um sich in der Dermis zu verteilen. Diese Knötchen klingen in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden von selbst ab.
Wichtige Verhaltensregeln nach der Behandlung:
In den ersten 24 Stunden kein Make-up auftragen, um Infektionen an den Einstichstellen zu vermeiden.
Für 48 Stunden intensiven Sport, starkes Schwitzen und Saunabesuche vermeiden.
Täglich einen hohen Sonnenschutz (mindestens SPF 50) auftragen, um postinflammatorische Hyperpigmentierungen zu vermeiden.
Weitere Details zu Risiken und dem Heilungsverlauf finden Sie unter Rejuran Nebenwirkungen & Heilung.
Medizinischer Hinweis: Lassen Sie diese Behandlung ausschließlich von qualifizierten Ärzten oder Ärztinnen mit entsprechender Approbation und Erfahrung im Bereich der ästhetischen Medizin durchführen. Erfahren Sie mehr unter Rejuran Ärzte & Kliniken.
Biologische Regeneration benötigt Zeit. Im Gegensatz zu klassischen Fillern ist der Effekt von Rejuran schrittweise:
Nach 2 bis 4 Wochen: Die Hauttextur kann sich weicher anfühlen; die Zellerneuerung beginnt.
Nach der 3. Sitzung (ca. 8–12 Wochen): Atrophische Narben können flacher wirken, harte Ränder verfeinern sich und das Hautbild wirkt ebenmäßiger.
Der kollagenstimulierende Prozess kann nach der letzten Sitzung noch bis zu 6 Monate nachwirken.
Da Narbengewebe starr ist, benötigt die Haut Zeit und wiederholte Impulse. Ein Standard-Protokoll umfasst meist 3 Sitzungen im Abstand von jeweils 3 bis 4 Wochen.
Da für ein optimales Ergebnis in der Regel mehrere Sitzungen notwendig sind, bieten viele Praxen und Kliniken entsprechende Behandlungspakete an. Weiterführende Informationen zum Ablauf finden Sie auf der Seite Rejuran Behandlung.
Nein. Die Haut sollte frei von aktiven Entzündungen, Pusteln oder Zysten sein. Injektionen in entzündete Areale können Bakterien verschleppen und Infektionen begünstigen. Die Akne sollte vollständig abgeklungen bzw. stabil sein, bevor die Narben behandelt werden.
Nein, Rejuran ist in der Regel nicht komedogen und löst keine Schübe aus. Die direkt nach der Behandlung sichtbaren Papeln sind eine normale Reaktion auf das injizierte Gel und keine echten Hautunreinheiten; sie klingen rasch ab.
Ja, durch die höhere Viskosität spezieller Narben-Formulierungen wird der eingesunkene (atrophische) Narbenboden mechanisch gestützt, während die Polynukleotide gleichzeitig die Geweberegeneration und Kollagenbildung anregen können.
Rejuran verbessert die allgemeine Hautqualität, primär ist die viskosere Variante jedoch für strukturelle Vertiefungen gedacht. Bei reinen Verfärbungen ohne Texturverlust sind chemische Peelings oder klassische Skinbooster oft die passendere Wahl.
Nein. Ein klassischer Filler dient dem temporären Volumenaufbau und baut sich nach einigen Monaten wieder ab. Rejuran (Polynukleotide) regeneriert die Zellen für einen langfristigen, strukturellen Aufbau der Haut von innen heraus.
Das tägliche Kaschieren von Aknenarben gehört dank regenerativer Ansätze oft der Vergangenheit an. Möchten Sie wissen, ob Ihre Boxcar- oder Rolling-Narben für den Gewebeaufbau mit Rejuran geeignet sind?
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch bei einem qualifizierten Arzt oder einer Ärztin. Gemeinsam wird Ihr Hautbild analysiert, um einen sicheren und individuell abgestimmten Behandlungsplan zu erstellen.

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