
Rejuran wird mit dem Ziel eingesetzt, Prozesse im Hautgewebe zu unterstützen, die mit Hautqualität und Kollagenremodellierung zusammenhängen. Das bedeutet jedoch nicht, dass nach jeder Behandlung eine bestimmte Menge neues Kollagen entsteht oder dass bei jeder Person dieselbe sichtbare Veränderung zu erwarten ist.
Rejuran basiert auf Polynukleotiden, kurz PN. Bei der sogenannten Kollagenstimulation geht es nicht um das direkte Auffüllen von Volumen, sondern um allmähliche Prozesse innerhalb des Hautgewebes und der extrazellulären Matrix.
Wenn Sie zuerst das allgemeine Behandlungsprinzip verstehen möchten, lesen Sie mehr über Rejuran.

Mit Kollagenstimulation wird bei Rejuran das Ziel beschrieben, biologische Prozesse im Hautgewebe zu beeinflussen, die unter anderem mit Kollagen und der extrazellulären Matrix verbunden sind. Rejuran enthält selbst kein Kollagen und ersetzt auch kein verlorenes Gewebe durch eine festgelegte Menge neues Kollagen.
Kollagen befindet sich unter anderem in der Dermis, also der Hautschicht unterhalb der Epidermis. Dort ist es Bestandteil der extrazellulären Matrix: eines Netzwerks aus strukturellen Bestandteilen rund um die Hautzellen, das zur Festigkeit und mechanischen Beschaffenheit des Gewebes beiträgt.
Kollagenstimulation und Kollagenremodellierung bedeuten dabei nicht genau dasselbe. Kollagenstimulation beschreibt das Behandlungsziel. Kollagenremodellierung bezeichnet den breiteren biologischen Prozess, bei dem Kollagen im Gewebe gebildet, organisiert und wieder abgebaut wird.
Dass eine Behandlung einen solchen Prozess beeinflussen kann, bedeutet deshalb noch nicht automatisch, dass eine sichtbare Veränderung entsteht oder dass sich exakt bestimmen lässt, wie viel neues Kollagen gebildet wurde.
Rejuran enthält Polynukleotide (PN). Dabei handelt es sich um Ketten aus Nukleotiden, den Bausteinen der DNA. Im Zusammenhang mit Rejuran stehen sie vor allem mit Prozessen im Hautgewebe und der extrazellulären Matrix in Verbindung.
Fibroblasten sind Zellen im Bindegewebe der Dermis. Sie sind daran beteiligt, Bestandteile der extrazellulären Matrix zu bilden und zu erhalten. Dazu gehört auch Kollagen.
Bei der Kollagenstimulation geht es deshalb nicht darum, dass Rejuran selbst Kollagen enthält. Das Behandlungsprinzip richtet sich vielmehr auf Prozesse im Hautgewebe, an denen unter anderem Fibroblasten beteiligt sind.
Wie stark die Haut darauf reagiert und ob daraus eine deutlich sichtbare Veränderung entsteht, lässt sich bei einer einzelnen Person nicht exakt vorhersagen.
PN und PDRN sind verwandte DNA-abgeleitete Materialien, aber nicht automatisch dasselbe. Mehr über diese Begriffe lesen Sie auf der Seite über Rejuran Polynukleotide.
Kollagenstimulation beschreibt zunächst einen Prozess im Hautgewebe. Sie bedeutet nicht automatisch, dass unmittelbar mehr Volumen entsteht oder dass sich eine bestimmte Veränderung im Spiegel zeigen muss.
Bei Rejuran richtet sich das Behandlungsziel eher auf Eigenschaften der Haut als auf eine direkte Form- oder Volumenveränderung. Je nach Ausgangssituation kann dabei beispielsweise auf Hautstruktur, Elastizität oder ein insgesamt gleichmäßigeres Hautbild geachtet werden.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen:
einem biologischen Prozess im Hautgewebe;
einer Veränderung bestimmter Hauteigenschaften;
einem sichtbar wahrgenommenen kosmetischen Ergebnis.
Diese drei Ebenen sind nicht identisch. Eine Veränderung innerhalb des Hautgewebes muss deshalb nicht automatisch zu einem deutlich sichtbaren Vorher-Nachher-Unterschied führen.
Nein. Kollagenstimulation und ein sichtbar kosmetisches Ergebnis sind nicht dasselbe.
Wie deutlich eine Veränderung wahrgenommen wird, hängt unter anderem davon ab, welches Hautmerkmal vor der Behandlung im Mittelpunkt stand und wie die individuelle Haut darauf reagiert.
Bei Rejuran ist es deshalb sorgfältiger, von einer möglichen allmählichen Veränderung der Hautqualität zu sprechen als von einer garantierten Kollagenzunahme oder einem festen Vorher-Nachher-Ergebnis.
Auch kleine Veränderungen können je nach Licht, Kamerawinkel oder Gesichtsausdruck auf Fotos unterschiedlich wirken. Deshalb sollte das Ergebnis möglichst unter vergleichbaren Bedingungen beurteilt werden.
Unmittelbar nach der Behandlung lässt sich ein möglicher Effekt auf die Hautqualität noch nicht zuverlässig beurteilen. Sichtbare Einstichstellen, kleine Erhebungen, Rötung oder Schwellung können zunächst das Erscheinungsbild bestimmen.
Es gibt keinen universellen Zeitpunkt, an dem sich bei jeder Person eine mögliche kollagenbezogene Hautveränderung zuverlässig beurteilen lässt. Der geeignete Evaluationszeitpunkt hängt unter anderem von Behandlungszone, Behandlungsplan und individueller Hautreaktion ab.
Vergleichen Sie das Ergebnis daher zum mit der behandelnden Praxis vereinbarten Zeitpunkt. Für Fotos sind möglichst gleichbleibende Bedingungen wichtig: gleiche Beleuchtung, Kameraposition, Entfernung und Gesichtsexpression.
Es gibt keine feste Menge Kollagen, die jede Haut nach einer Rejuran-Behandlung bildet. Auch das sichtbare Ergebnis kann zwischen Personen deutlich variieren.
Zu den Faktoren, die bei der Beurteilung eine Rolle spielen können, gehören:
Ausgangszustand und Qualität der Haut;
altersbedingte Veränderungen des Hautgewebes;
konkretes Behandlungsziel;
behandelte Hautzone;
verwendetes Rejuran-Produkt beziehungsweise die verwendete Variante;
Injektionstechnik;
Behandlungsplan;
individuelle Reaktion des Gewebes.
Diese Faktoren erklären auch, warum ein identisches Behandlungsprotokoll nicht automatisch bei jeder Person dasselbe Resultat erzeugt.
Wenn nach dem vereinbarten Evaluationszeitpunkt nur wenig Veränderung erkennbar ist, sollte zunächst die Ausgangssituation, das ursprüngliche Ziel und das bisherige Ergebnis gemeinsam mit der behandelnden Praxis neu beurteilt werden.
Kollagenstimulation ist keine allgemeine Lösung für jede sichtbare Veränderung der Haut oder des Gesichts. Unterschiedliche kosmetische Merkmale können unterschiedliche Ursachen haben.
Rejuran ist insbesondere nicht dasselbe wie eine Behandlung, deren Hauptziel eine sofortige Volumenveränderung ist. Auch ausgeprägte Veränderungen durch Muskelaktivität, deutlicher Hautüberschuss oder primär pigmentbedingte Verfärbungen werden nicht automatisch durch einen kollagenbezogenen Behandlungsansatz korrigiert.
Das bedeutet nicht, dass in solchen Situationen zwingend eine andere kosmetische Behandlung erforderlich ist. Zunächst sollte geklärt werden, wodurch das sichtbare Merkmal entsteht und welches Ergebnis überhaupt gewünscht wird.
Auch keine Behandlung durchführen zu lassen, bleibt eine mögliche Entscheidung.
Nach den Injektionen können kleine Erhebungen oder Einstichstellen, lokale Rötung und Schwellung sichtbar sein. Diese unmittelbaren Reaktionen entstehen im Zusammenhang mit der Behandlung selbst und lassen keine verlässliche Aussage darüber zu, wie stark sich später Hautqualität oder Kollagenprozesse verändern.
Nach einer Rejuran-Behandlung können unter anderem Rötung, Schwellung, Empfindlichkeit, kleine Erhebungen und blaue Flecken auftreten. Ausführlichere Informationen zur Erholungsphase finden Sie unter Rejuran Heilung.
Kontaktieren Sie die behandelnde Praxis, wenn Beschwerden unerwartet sind, deutlich zunehmen oder sich nicht entsprechend der individuellen Nachsorgehinweise entwickeln. Starke oder rasch zunehmende Beschwerden sollten medizinisch beurteilt werden.
Planen Sie nicht allein deshalb automatisch eine zusätzliche Sitzung. Prüfen Sie zuerst gemeinsam mit der behandelnden Praxis, wann das Ergebnis beurteilt wurde, welches Behandlungsziel vereinbart war und ob die bisherige Vorgehensweise weiterhin sinnvoll erscheint.
Wenn Sie eine Rejuran-Behandlung erwägen, vergleichen Sie nicht nur den Produktnamen. Relevant sind auch die medizinische Beratung, die Erfahrung mit Polynukleotid-Injektionen, die behandelte Hautzone, die geplante Technik und die Art der Nachkontrolle.
Fragen Sie im Beratungsgespräch beispielsweise:
welches Rejuran-Produkt beziehungsweise welche Variante verwendet wird;
warum dieses Produkt zum vereinbarten Behandlungsziel passen soll;
welche sichtbare Veränderung realistisch erwartet werden kann;
welche Grenzen ausdrücklich besprochen werden;
welche Nebenwirkungen und Risiken relevant sind;
wann das Ergebnis beurteilt werden soll;
wie die Praxis bei Beschwerden oder einem unerwarteten Ergebnis vorgeht.
Eine Approbation ist eine wichtige berufliche Grundlage, belegt für sich allein jedoch keine besondere Erfahrung mit Rejuran. Beziehen Sie deshalb auch behandlungsspezifische Erfahrung, Erfahrung mit der jeweiligen anatomischen Zone, Beratung, Behandlungsplanung und Nachsorge in den Vergleich ein.
Weitere Auswahlkriterien finden Sie unter Rejuran Arzt auswählen.
Sie müssen sich nach einem Beratungsgespräch nicht für eine Behandlung entscheiden. Ziel der Beratung sollte sein, dass Sie Nutzen, Grenzen, mögliche Risiken und Alternativen ausreichend verstehen, um selbst eine informierte Entscheidung treffen zu können.


Rejuran wird mit dem Ziel eingesetzt, Prozesse im Hautgewebe zu unterstützen, die mit Fibroblasten, extrazellulärer Matrix und Kollagenremodellierung zusammenhängen. Das bedeutet nicht, dass nach jeder Behandlung eine feste Menge neues Kollagen entsteht oder dass das Ergebnis bei jeder Person gleich ausfällt.
Rejuran enthält Polynukleotide und wird nicht als direkter Volumenfüller eingesetzt. Das Behandlungsprinzip richtet sich auf Prozesse im Hautgewebe, an denen unter anderem Fibroblasten und die extrazelluläre Matrix beteiligt sind.
Fibroblasten sind Zellen im Bindegewebe der Haut. Sie sind an der Bildung und Erhaltung der extrazellulären Matrix beteiligt, zu der auch Kollagen gehört. Wie stark die Haut nach einer Behandlung reagiert, unterscheidet sich von Person zu Person.
Nein. Auf gewöhnlichen Vorher-Nachher-Fotos lässt sich nicht bestimmen, wie viel Kollagen im Hautgewebe entstanden ist. Fotos zeigen nur das sichtbare Erscheinungsbild zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Kollagenstimulation beschreibt das Ziel, Prozesse rund um Kollagen zu unterstützen. Kollagenremodellierung ist der breitere Vorgang, bei dem Kollagen im Gewebe aufgebaut, organisiert und wieder abgebaut wird.
Nein. PN und PDRN sind verwandte DNA-abgeleitete Materialien, aber die Begriffe sind nicht automatisch austauschbar. Rejuran gehört zu den Behandlungen auf Basis von Polynukleotiden.
Nein. Das sichtbare Ergebnis hängt unter anderem von der Ausgangssituation, dem Behandlungsziel, der Hautzone und der individuellen Reaktion ab. Ein bestimmtes Ergebnis kann deshalb nicht garantiert werden.
Das lässt sich nicht für jede Person mit derselben Anzahl beantworten. Der Behandlungsplan hängt unter anderem vom Ausgangszustand der Haut, dem Ziel, der behandelten Zone und der individuellen Reaktion ab.
Nein. Polynukleotide bilden eine breitere Produktkategorie. Rejuran ist eine bestimmte Produktlinie. Fragen Sie deshalb bei der Beratung nach dem genauen Produkt, das verwendet werden soll.
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