
Wenn Sie zum ersten Mal eine Botox-Behandlung in Betracht ziehen, sollte der Termin mit einer ärztlichen Beratung beginnen. Dabei werden Ihr gewünschtes Ergebnis, Ihre medizinischen Angaben und die Muskelaktivität im geplanten Behandlungsbereich besprochen und beurteilt.
Die eigentlichen Injektionen nehmen meist nur einen Teil des Termins ein. Die Wirkung ist nicht sofort sichtbar, sondern entwickelt sich schrittweise. Erste Veränderungen können nach einigen Tagen auftreten; nach etwa ein bis zwei Wochen lässt sich die Entwicklung häufig besser einschätzen.
Sie müssen sich nach einer ersten Beratung nicht sofort behandeln lassen. Nehmen Sie sich Zeit, um den vorgeschlagenen Behandlungsplan, mögliche Risiken, die Kosten und die Nachsorge zu verstehen.
Wenn Sie zunächst die Grundlagen der Behandlung kennenlernen möchten, lesen Sie unseren Überblick zu Botox.

Beschreiben Sie möglichst konkret, was Sie an der Bewegung oder dem Ausdruck verändern möchten. Besprechen Sie auch, wie viel natürliche Bewegung Sie erhalten möchten. Ziel des Gesprächs ist nicht, möglichst viele Bereiche zu behandeln, sondern ein nachvollziehbares Behandlungskonzept für den konkret besprochenen Bereich festzulegen.
Informieren Sie den Arzt oder die Ärztin über regelmäßig oder aktuell eingenommene Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel sowie über relevante Erkrankungen, Allergien und frühere Reaktionen auf Injektionen oder Arzneimittel.
Setzen Sie verschriebene Medikamente nicht eigenständig ab, um sich auf eine kosmetische Behandlung vorzubereiten. Änderungen sollten mit dem Arzt oder der Ärztin besprochen werden, der beziehungsweise die das Medikament verordnet hat.
Geben Sie an, ob Sie bereits Botulinumtoxin, Filler oder andere ästhetische Injektionsbehandlungen erhalten haben – auch wenn diese in einer anderen Praxis durchgeführt wurden. Frühere Behandlungen können für die aktuelle Beurteilung relevant sein.
Ein Beratungsgespräch verpflichtet Sie nicht zu einer Behandlung. Sie können zunächst die ärztliche Einschätzung, den vorgeschlagenen Behandlungsbereich, mögliche Nebenwirkungen, die Kosten und die Nachsorge prüfen.
Wenn Sie den ersten Termin vorbereiten möchten, lesen Sie auch, wie Sie einen Botox-Termin vereinbaren.
Vor den Injektionen beurteilt der Arzt oder die Ärztin den vorgesehenen Bereich. Je nach Behandlungsziel können Sie gebeten werden, bestimmte Gesichtsmuskeln anzuspannen – beispielsweise zu runzeln, die Augenbrauen anzuheben oder zu lächeln.
Anschließend wird die Haut im Behandlungsbereich vorbereitet und das Botulinumtoxin an den zuvor festgelegten Punkten injiziert. Meist sind mehrere kleine Injektionen erforderlich. Dabei können Sie jeweils einen kurzen Einstich oder leichten Druck wahrnehmen.
Wenn Sie empfindlich auf Nadeln reagieren oder bei Injektionen zu Kreislaufproblemen neigen, sprechen Sie dies vor Beginn der Behandlung an.
Der Arzt oder die Ärztin sollte Ihnen außerdem erklären, welcher Bereich behandelt wird und welche Veränderung realistisch erwartet werden kann. Ein bestimmtes Ergebnis kann nicht garantiert werden.
Die Wirkung ist unmittelbar nach der Injektion noch nicht vollständig sichtbar. Botulinumtoxin beeinflusst die Aktivität der behandelten Muskulatur schrittweise.
Kleine Einstichstellen, leichte Rötungen, Schwellungen oder einzelne kleine Blutergüsse können zunächst sichtbar sein. Daraus lässt sich das spätere Behandlungsergebnis noch nicht ableiten.
Erste Veränderungen der Muskelaktivität können sich entwickeln. Der genaue Beginn unterscheidet sich unter anderem je nach verwendetem Präparat, behandeltem Bereich und individueller Reaktion.
Zu diesem Zeitpunkt lässt sich die Entwicklung häufig besser beurteilen. Falls die Praxis eine Nachkontrolle vorsieht, kann dort besprochen werden, wie sich die behandelte Muskulatur verändert hat.
Die Wirkung von Botulinumtoxin ist vorübergehend. Mit der Zeit nimmt die Muskelaktivität schrittweise wieder zu. Wie lange dies dauert, unterscheidet sich von Person zu Person.
Mehr dazu lesen Sie auf der Seite Wie lange wirkt Botox?.
Botulinumtoxin kann die Aktivität ausgewählter Muskeln vorübergehend reduzieren. Dadurch können mimisch verursachte Linien während der Wirkungsdauer weniger ausgeprägt erscheinen.
Die Behandlung fügt dem Gesicht kein Volumen hinzu. Sie bedeutet außerdem nicht automatisch, dass eine vorhandene Linie vollständig verschwindet oder dass jede Gesichtsbewegung ausgeschaltet wird.
Wie stark sich eine Veränderung zeigt, hängt unter anderem von der Anatomie, der Muskelaktivität, dem behandelten Bereich und dem individuellen Behandlungskonzept ab.
Wenn Sie die medizinische Grundlage genauer verstehen möchten, lesen Sie, wie Botox wirkt.
Nach den Injektionen können vorübergehend kleine Einstichstellen, Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit oder Blutergüsse auftreten. Wie ausgeprägt diese Reaktionen sind, unterscheidet sich von Person zu Person.
Kontaktieren Sie die behandelnde Praxis, wenn Beschwerden deutlich zunehmen, sich die Muskelwirkung anders entwickelt als besprochen oder Sie sich wegen des Verlaufs Sorgen machen.
Treten Schluck-, Sprech- oder Atemstörungen auf, sollte unverzüglich medizinische Hilfe gesucht werden.
Eine ausführlichere Einordnung von Risiken und unerwünschten Wirkungen finden Sie unter Botox-Komplikationen.
Vermeiden Sie unmittelbar nach der Behandlung unnötiges starkes Reiben oder Massieren des behandelten Bereichs, sofern der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin nichts anderes empfiehlt. Halten Sie sich an die individuellen Hinweise Ihrer Praxis.
Empfehlungen zur körperlichen Belastung können je nach Behandlung und ärztlicher Einschätzung unterschiedlich ausfallen. Fragen Sie vor dem Verlassen der Praxis, wann Sie wieder intensiv trainieren können.
Es gibt keine einzelne Schlafregel, die für jede Botulinumtoxin-Behandlung gleichermaßen gilt. Falls Ihnen empfohlen wird, für einen bestimmten Zeitraum Druck auf den behandelten Bereich zu vermeiden, lassen Sie sich erklären, wie lange dies gelten soll.
Befolgen Sie hierzu die individuellen Hinweise Ihrer Praxis und vermeiden Sie unnötiges Reiben oder starken Druck auf frische Einstichstellen.
Ausführlichere Hinweise finden Sie unter Botox-Nachsorge.
Prüfen Sie, wer die Behandlung durchführt und welche ärztliche Qualifikation nachvollziehbar angegeben ist. Für die ärztliche Berufsausübung in Deutschland ist eine gültige Approbation oder Berufserlaubnis erforderlich. Das allein belegt jedoch nicht, wie viel Erfahrung jemand mit kosmetischen Botulinumtoxin-Behandlungen besitzt.
Fragen Sie nach Erfahrung mit genau dem Bereich, den Sie behandeln lassen möchten. Erfahrung mit einer anderen Körper- oder Gesichtsregion lässt sich nicht automatisch auf Ihren gewünschten Behandlungsbereich übertragen.
Ein erstes Beratungsgespräch sollte nicht nur aus der Auswahl einer standardisierten Anzahl von „Zonen“ bestehen. Lassen Sie sich erklären, welche Muskulatur beurteilt wurde, welches Ziel verfolgt wird und welche Grenzen die Behandlung in Ihrem Fall hat.
Klären Sie vor der Behandlung, wie Sie die Praxis bei Fragen erreichen, ob eine Nachkontrolle angeboten wird und an wen Sie sich bei unerwarteten Beschwerden wenden können.
Weitere Kriterien finden Sie auf der Seite zur Auswahl eines Arztes für Botox-Behandlungen.
Vergleiche nach Erfahrung & Preis Vereinbaren Sie sofort einen Termin
Die Kosten hängen vom geplanten Behandlungsbereich und vom individuellen Behandlungskonzept ab. Auch die Preisstruktur kann sich zwischen Praxen unterscheiden.
Klären Sie vor Ihrer Zustimmung insbesondere:
welche Behandlung im genannten Preis enthalten ist;
ob die Beratung separat berechnet wird;
ob eine Nachkontrolle im Preis enthalten ist;
unter welchen Bedingungen eine zusätzliche Behandlung berechnet wird;
wer die Behandlung durchführt.
Vergleichen Sie nicht ausschließlich den niedrigsten angezeigten Preis. Für den ersten Termin sind auch die ärztliche Beratung, der konkrete Behandlungsplan, die Nachsorge und die Erreichbarkeit der Praxis relevant.
Aktuelle Daten können Sie auf der Seite zu den Botox-Kosten vergleichen.
| Behandlung | Einheit | Stadt/Land | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| Botox | zone | Deutschland | € 50 | Niedrigster Preis |
| Botox | zone | Deutschland | € 192 | Durchschnittspreis |
| Botox | zone | Deutschland | € 700 | Höchster Preis |
Bewertungen können Ihnen einen Eindruck davon geben, wie andere Personen die Beratung und Organisation einer Praxis erlebt haben. Für einen ersten Botox-Termin sind insbesondere Berichte über folgende Punkte hilfreich:
verständliche Erklärung vor der Behandlung;
Umgang mit Fragen und Erwartungen;
Transparenz der Kosten;
Kommunikation während des Termins;
Informationen zur Nachsorge;
Erreichbarkeit nach der Behandlung.
Bewertungen sind persönliche Erfahrungen. Sie belegen weder die medizinische Sicherheit einer Behandlung noch garantieren sie ein bestimmtes Ergebnis.
Weitere Erfahrungsberichte finden Sie unter Botox-Erfahrungen.
Ein erstes Beratungsgespräch muss nicht mit einer Botox-Behandlung enden. Es kann sinnvoll sein, zunächst keine Behandlung durchführen zu lassen, wenn Sie beispielsweise noch Fragen zum vorgeschlagenen Vorgehen haben.
Nehmen Sie sich zusätzliche Bedenkzeit, wenn Ihr gewünschtes Ergebnis noch nicht klar ist, die vorgeschlagene Behandlung deutlich von Ihrer Erwartung abweicht oder Kosten und Nachsorge nicht verständlich erklärt wurden.
Dasselbe gilt, wenn Sie sich unter Druck gesetzt fühlen, zusätzliche Bereiche behandeln zu lassen, oder wenn medizinische Fragen zunächst geklärt werden müssen.
Sie können sich auch ohne besonderen Grund gegen die Behandlung entscheiden. Ein Beratungsgespräch dient dazu, Informationen zu erhalten und eine informierte Entscheidung zu treffen.








Nein. Sie können zunächst den Behandlungsplan, mögliche Risiken, die Kosten und die Nachsorge besprechen und anschließend entscheiden, ob Sie die Behandlung durchführen lassen möchten.
Das unterscheidet sich je nach Praxis und Behandlung. Beim ersten Termin sollte zusätzlich zur eigentlichen Injektion ausreichend Zeit für Beratung, medizinische Angaben und die Beurteilung des Behandlungsbereichs eingeplant werden.
Die Behandlung umfasst mehrere kleine Injektionen. Dabei können kurze Einstiche oder ein leichtes Druckgefühl wahrgenommen werden. Wie unangenehm dies empfunden wird, ist individuell unterschiedlich.
Die Wirkung tritt nicht unmittelbar ein. Erste Veränderungen können sich nach einigen Tagen entwickeln. Der genaue zeitliche Verlauf hängt unter anderem vom Präparat, Behandlungsbereich und individuellen Ansprechen ab.
Die Wirkung entwickelt sich schrittweise. Nach etwa ein bis zwei Wochen lässt sich die Veränderung häufig besser beurteilen, der genaue Verlauf kann jedoch unterschiedlich sein.
Wie viel Muskelbewegung erhalten bleibt, hängt vom behandelten Bereich und vom individuellen Behandlungskonzept ab. Besprechen Sie vor der Behandlung, welche Beweglichkeit Sie erhalten möchten.
Nein. Praxen können unterschiedliche Regelungen haben. Fragen Sie vor der Behandlung, ob eine Nachkontrolle angeboten wird, wann sie stattfindet und ob dafür zusätzliche Kosten entstehen.
Informieren Sie den Arzt oder die Ärztin über relevante Erkrankungen, Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Allergien und frühere Injektionsbehandlungen. Diese Angaben helfen bei der individuellen medizinischen Beurteilung.
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