
Eine neue Fillerbehandlung wird während der Schwangerschaft in der Regel verschoben. Für Dermalfiller liegen nicht genügend verlässliche Daten vor, um ihre Sicherheit in der Schwangerschaft zuverlässig zu beurteilen. Das gilt auch für Lippenfiller, kleine Mengen und Touch-ups.
Nicht ausreichend untersucht bedeutet dabei nicht dasselbe wie nachweislich schädlich. Es fehlen vielmehr belastbare Daten, um eine freiwillige kosmetische Injektionsbehandlung während der Schwangerschaft als ausreichend untersucht und sicher einzustufen.
Wenn Sie schwanger sind, möglicherweise schwanger sein könnten oder erst nach einer Fillerbehandlung von Ihrer Schwangerschaft erfahren haben, sollten diese Situationen getrennt betrachtet werden. Eine bereits vorhandene Fillerbehandlung ist nicht dasselbe wie eine neue Injektion während der Schwangerschaft.
Wenn Sie zunächst verstehen möchten, wie Dermalfiller grundsätzlich eingesetzt werden, finden Sie weitere Informationen auf der Seite zu Fillern.

Eine neue kosmetische Fillerbehandlung wird während der Schwangerschaft normalerweise verschoben. Der entscheidende Grund ist nicht, dass eine Schädigung durch Dermalfiller bewiesen wäre, sondern dass ausreichende Sicherheitsdaten für die Anwendung bei Schwangeren fehlen.
Schwangere werden aus nachvollziehbaren ethischen Gründen kaum in Studien zu freiwilligen kosmetischen Injektionsbehandlungen eingeschlossen. Dadurch lässt sich nicht zuverlässig bestimmen, welches Risiko ein bestimmtes Fillerprodukt während einer Schwangerschaft mit sich bringen könnte.
Auch die Aussage, dass Hyaluronsäure natürlicherweise im Körper vorkommt, reicht nicht aus, um daraus die Sicherheit eines injizierten Medizinprodukts während der Schwangerschaft abzuleiten.
Informieren Sie die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt deshalb vor einer geplanten Behandlung über eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft.
Informieren Sie die Klinik vor dem Termin über Ihre Schwangerschaft. Da die Sicherheit von Dermalfillern während der Schwangerschaft nicht ausreichend untersucht ist und es sich um eine freiwillige kosmetische Behandlung handelt, wird der Termin normalerweise verschoben.
Teilen Sie dies vor der Behandlung mit. Wenn eine Schwangerschaft möglich ist, kann die Ärztin oder der Arzt entscheiden, die Fillerbehandlung zu verschieben, bis Klarheit besteht.
Wenn eine Schwangerschaft in naher Zukunft möglich ist, sollten Sie die zeitliche Planung einer Fillerbehandlung vorab besprechen. Es gibt keine allgemeingültige wissenschaftlich festgelegte Wartezeit zwischen einer Fillerbehandlung und dem Beginn einer Schwangerschaft.
Eine Behandlung, die bereits stattgefunden hat, ist eine andere Situation als eine geplante neue Injektion während der Schwangerschaft. Aus den begrenzten verfügbaren Daten lässt sich für eine einzelne Schwangerschaft kein individuelles Risiko berechnen. Notieren Sie möglichst das Behandlungsdatum, das verwendete Produkt und die behandelte Region und besprechen Sie offene Fragen mit Ihrer medizinischen Betreuung.
Auch für Dermalfiller während der Stillzeit fehlen ausreichende Sicherheitsdaten. Deshalb werden freiwillige kosmetische Fillerbehandlungen häufig auch in dieser Phase verschoben. Ob und wann später wieder behandelt wird, sollte anhand des verwendeten Produkts und Ihrer individuellen Situation besprochen werden.
Es gibt keinen einheitlichen Zeitpunkt, der für jede Person und jedes Fillerprodukt gilt. Relevant sind unter anderem, ob Sie noch stillen, Ihre aktuelle medizinische Situation und die Informationen zum vorgesehenen Produkt. Eine erneute Beurteilung sollte vor der nächsten Behandlung stattfinden.
Der Hauptgrund ist die fehlende Sicherheitsevidenz. Es stehen nicht genügend hochwertige Daten zur Verfügung, um zuverlässig zu beurteilen, wie sich eine bestimmte Dermalfiller-Behandlung während einer Schwangerschaft auf Mutter oder Schwangerschaft auswirken könnte.
Zusätzlich bleibt eine Fillerinjektion eine medizinische Behandlung. Vorübergehende Reaktionen wie Schwellung, Rötung, Druckempfindlichkeit oder blaue Flecken können auftreten. Selten sind auch ernstere Komplikationen möglich.
Da eine kosmetische Fillerbehandlung normalerweise ohne medizinischen Nachteil auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann, besteht während der Schwangerschaft in der Regel kein Grund, diese zusätzliche Unsicherheit einzugehen.
Ausführlichere Informationen zu normalen Reaktionen und möglichen Nebenwirkungen finden Sie unter Filler-Nebenwirkungen.
Das lässt sich anhand der verfügbaren Daten nicht zuverlässig feststellen. Dass Hyaluronsäure natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommt, bedeutet nicht automatisch, dass ein hergestelltes und injiziertes Hyaluronsäureprodukt während einer Schwangerschaft ausreichend untersucht ist.
Ein Filler besteht außerdem nicht ausschließlich aus dem Begriff „Hyaluronsäure“. Produktaufbau, Vernetzung, Konzentration und weitere Bestandteile können sich zwischen Produkten unterscheiden.
Deshalb gilt auch für Hyaluronsäure-Filler: Eine neue kosmetische Behandlung wird während der Schwangerschaft in der Regel verschoben.
Mehr zur Produktkategorie erfahren Sie auf der Seite Was sind Hyaluronsäure-Filler?.
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Ja. Eine Lippenbehandlung oder ein kleiner Touch-up bleibt eine neue Fillerinjektion.
Eine geringere Menge ändert nichts am zentralen Problem: Auch für eine kleine kosmetische Fillerbehandlung fehlen ausreichende Sicherheitsdaten für die Schwangerschaft. Ein Touch-up sollte deshalb nicht als Ausnahme von der allgemeinen Vorsichtsentscheidung betrachtet werden.
Wenn bereits Lippenfiller vorhanden ist und Sie erst danach von Ihrer Schwangerschaft erfahren, ist das eine andere Situation. Bestehender Filler muss nicht allein wegen einer Schwangerschaft automatisch korrigiert oder entfernt werden.
Wenn die Behandlung bereits stattgefunden hat und Sie anschließend erfahren, dass Sie schwanger sind, lässt sich aus dieser Information allein kein individuelles Schwangerschaftsrisiko berechnen. Die verfügbaren Daten sind dafür zu begrenzt.
Versuchen Sie möglichst zu dokumentieren, wann die Behandlung stattgefunden hat, welches Produkt verwendet wurde, welche Region behandelt wurde und ob nach der Behandlung Beschwerden aufgetreten sind.
Fragen zur Schwangerschaft sollten Sie mit Ihrer Frauenärztin, Ihrem Frauenarzt oder einer anderen für Ihre Schwangerschaft zuständigen medizinischen Fachperson besprechen. Fragen zum Produkt oder zur durchgeführten Behandlung gehören zusätzlich zur behandelnden Praxis oder Klinik.
Eine bestehende Fillerbehandlung sollte nicht vorsorglich auf eigene Initiative aufgelöst oder korrigiert werden. Auch eine Korrektur wäre eine neue medizinische Behandlung und benötigt einen konkreten Grund sowie eine individuelle ärztliche Beurteilung.
Eine Schwangerschaft verändert nicht, welche Beschwerden nach einer Fillerinjektion als Warnzeichen gelten. Besonders unerwartete, deutlich zunehmende oder ungewöhnlich starke Beschwerden sollten zeitnah medizinisch beurteilt werden.
Suchen Sie insbesondere bei folgenden Beschwerden rasch medizinische Hilfe:
starke oder zunehmend stärker werdende Schmerzen;
auffällige Blässe, marmorierte Haut oder andere deutliche Farbveränderungen im behandelten Gebiet;
stark zunehmende Schwellung;
zunehmende Rötung, Wärme, Eiter oder Fieber;
plötzliche Sehstörungen;
andere schnell fortschreitende Beschwerden.
Seltene Gefäßkomplikationen nach Fillern können ernst sein. Bei entsprechenden Warnzeichen sollte deshalb nicht auf einen normalen Kontrolltermin gewartet werden.
Mehr zu Warnzeichen und möglichen ernsten Reaktionen finden Sie auf der Seite zu Filler-Komplikationen.
Auch während der Stillzeit ist die Sicherheit von Dermalfillern nicht ausreichend untersucht. Deshalb werden freiwillige kosmetische Fillerbehandlungen häufig verschoben, anstatt davon auszugehen, dass die Anwendung ohne zusätzliche Unsicherheit möglich ist.
Es gibt keine allgemeine Regel, nach der jede Fillerbehandlung ab einer bestimmten Woche oder einem bestimmten Monat der Stillzeit als ausreichend untersucht gelten würde.
Wenn Sie später erneut eine Behandlung erwägen, sollte im Beratungsgespräch geklärt werden, welches Produkt verwendet werden soll, ob Sie noch stillen und welche aktuellen Hersteller- und medizinischen Informationen für dieses Produkt gelten.
Es gibt keine allgemeingültige, wissenschaftlich festgelegte Wartezeit zwischen einer Fillerbehandlung und dem Beginn einer Schwangerschaft.
Wenn Sie aktiv versuchen schwanger zu werden oder am Behandlungstag bereits eine Schwangerschaft möglich sein könnte, sollten Sie dies vor der Injektion mitteilen. Die Ärztin oder der Arzt kann dann beurteilen, ob die geplante kosmetische Behandlung besser verschoben wird.
Das ist eine andere Fragestellung als die Frage, wie lange ein bereits injizierter Filler im Gewebe verbleibt. Für die Entscheidung rund um einen Kinderwunsch steht die zeitliche Planung einer neuen freiwilligen Behandlung im Vordergrund.
Wenn Sie eine Fillerbehandlung zu einem späteren Zeitpunkt erneut erwägen, sollte die Entscheidung nicht allein von Preis oder Entfernung abhängen. Relevant sind auch die medizinische Beratung, das vorgesehene Produkt, Erfahrung mit der jeweiligen Behandlungsregion, die Aufklärung über Risiken sowie die Organisation der Nachsorge.
Eine Approbation ist eine wichtige berufliche Grundlage für ärztliche Tätigkeit in Deutschland. Sie belegt jedoch nicht automatisch besondere Erfahrung mit einer bestimmten ästhetischen Fillerbehandlung.
Mehr zu sinnvollen Vergleichskriterien finden Sie unter Filler-Klinik auswählen.







Eine neue kosmetische Fillerbehandlung wird während der Schwangerschaft in der Regel verschoben. Für Dermalfiller fehlen ausreichende Sicherheitsdaten, um ihre Anwendung in dieser Situation zuverlässig als sicher einzustufen.
Es gibt nicht genügend Daten, um Dermalfiller während der Schwangerschaft als nachweislich sicher oder grundsätzlich schädlich einzustufen. Gerade diese Unsicherheit ist ein Grund, freiwillige kosmetische Behandlungen zu verschieben.
Das ist nicht ausreichend untersucht. Dass Hyaluronsäure natürlicherweise im Körper vorkommt, bedeutet nicht automatisch, dass ein injiziertes Hyaluronsäureprodukt während der Schwangerschaft nachweislich sicher ist.
Eine Lippenfiller-Behandlung ist ebenfalls eine Dermalfiller-Injektion. Die fehlenden Sicherheitsdaten während der Schwangerschaft gelten deshalb auch für neue Lippenbehandlungen.
Auch ein kleiner Touch-up ist eine neue Fillerinjektion. Eine geringere Menge beseitigt die fehlenden Sicherheitsdaten für die Anwendung während der Schwangerschaft nicht.
Aus einer bereits erfolgten Behandlung lässt sich allein kein individuelles Schwangerschaftsrisiko berechnen. Notieren Sie möglichst Produkt, Datum und Behandlungsregion und besprechen Sie offene Fragen mit Ihrer medizinischen Betreuung.
Nicht automatisch. Eine bestehende Fillerbehandlung sollte nicht allein wegen einer Schwangerschaft vorsorglich aufgelöst werden. Eine Korrektur benötigt einen konkreten medizinischen Grund und eine individuelle ärztliche Beurteilung.
Auch für die Anwendung von Dermalfillern während der Stillzeit fehlen ausreichende Sicherheitsdaten. Eine freiwillige Behandlung wird deshalb häufig auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
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